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"Tashi delek", herzlich willkommen bei Nyma e.V.!
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"Nyma" bedeutet Sonne und soll die Klarheit des tibetischen Hochlandes sowie die unerschütterliche Lebenskraft der Tibeterinnen und Tibeter versinnbildlichen.

Nach einer ersten Tibetreise 1994 ließen uns Eindrücke und Erfahrungen auf dem "Dach der Welt" nicht mehr los. Unser Engagement für Land und Leute wurde geweckt. Wir, drei Frauen aus Berlin, gründeten gemeinsam mit anderen Tibet-Interessierten im Mai 1997 den gemeinnützigen Verein Nyma e.V.

Gemeinsam mit TibeterInnen vor Ort und engagierten Menschen hier intensivierten wir unsere Arbeit in Tibet. Nyma e.V. und seine Aktivitäten wuchsen rasch nach dem Grundsatz der "Hilfe zur Selbsthilfe".

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Förderung der Bildung durch Vermittlung von Patenschaften. Wir konnten bisher für 92 Kinder in Tibet PatInnen vermitteln. 57 Mädchen und 35 Jungen besuchen durch die Hilfe engagierter Menschen eine Schule als Ausgangspunkt für eine Berufsausbildung und ein selbstbestimmtes Leben.

Ein zweiter Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Aufbau von Projekten für die medizinische Versorgung der Landbevölkerung mit Tibetischer Traditioneller Medizin (TTM) und Existenzsicherung. Das Team von Nyma e.V. in Lhasa konnte im Jahr 2000 Verträge mit der Regierung der Tibetischen Autonomen Region (TAR) und deren offiziellen Stellen in den jeweiligen Arbeitsgebieten unterzeichnen. Seit 2000 arbeitet das Team - anfangs bestehend aus zwei Ärzten der TTM, einem Buchhalter/Logistiker und einer Projektleiterin - in den Gebieten Lhundrup, Pundo und Nanangshang, ca. 100 km nordöstlich von Lhasa.

Im September 2004 eröffneten wir die erste Schule für Traditionelle Tibetische Medizin. In Pundo-Shang studieren 30 Landjugendliche für 4 Jahre und erhalten eine professionelle Ausbildung als Landärzte für TTM, werden speziell für die Behandlung der "Kaschinbeck"-Krankheit sowie in Heilpflanzenkunde und Herstellung von TTM, ausgebildet.

Im September 2005 wurde die zweite TTM-Schule für weitere 30 Jugendliche aus dem Changtang/Nakchu Prefecture, direkt neben der schon bestehenden Schule eröffnet. Diese Schule wird finanziert und gefördert durch den Verein Peu-la aus der Schweiz.

Seit 2004 arbeiten das Team in Lhasa zusätzlich im Gebiet Medrugonkar (ca. 50 km östlich von Lhasa) und seit Frühjahr 2005 im Changtang/Nakchu Prefecture. Das Team besteht inzwischen aus 14 MitarbeiterInnen: acht Ärzten der TTM, zwei Lehrern in der Schule für TTM, einer Buchhalterin, einem Logistiker/Übersetzer, einem Fahrer, der gleichzeitig Kunstmaler ist und einer Projektbegleiterin. Im Frühjahr 2005 übernahm unser Arzt der TTM, Dr. Sonam Tsering die Projektleitung vor Ort.

Die Verbesserung der gesundheitlichen sowie der Bildungssituation, die Erhaltung der tibetischen Kultur und die Existenzsicherung in ländlichen Regionen in Tibet durch:

- Förderung und Verbreitung der TTM
- Berufsbildungsprojekte für Landjugendliche
- Landwirtschafts- und Handwerksprojekte


nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe",
stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit in Tibet. Erlöse fließen direkt in die Dorfgemeinschaften vor Ort und können reinvestiert werden.
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