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| Interessieren Sie sich dafür Projekte zur Existenzsicherung in Tibet zu unterstützen ? | ||
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Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Aufbau von Projekten zur Existenzsicherung in den Regionen Lhundrup, Pundo, Medrugonkar und im Changtang/Nyima County. Seit Projektbeginn im Jahr 2000 baute unser Team mit Hilfe der Dorfbevölkerungen in den Dörfern mehr als 10 Gewächshäuser zum Anbau von Gemüse, wie Kohl, Mangold, Rettich, Bohnen etc.. Ziel ist die Verbesserung der Ernährungssituation, Abbau von Vitaminmangel sowie die Eigenversorgung der Dorfgemeinschaften. Im Frühjahr 2001 begann unser Team vom Aussterben bedrohte tibetische Heilpflanzen in Gewächshäusern und im Freiland als Forschungsprojekt anzubauen. Unser Team führt Heilpflanzenexkursionen mit der Dorfbevölkerung, Kindern und Lehrern durch, um deren Wirkungsweise und das Wissen darüber wieder bekannt und anwendbar zu machen. Dr. Kelsang Norbu erstellte ein Pflanzenbestimmungsbuch, das sowohl bei der Dorfbevölkerung als auch bei Experten sehr begehrt ist. Seit Frühjahr 2005 arbeitet unser Team im Changtang (nördlichen Hochebene) in der Region Nyima County. Ein Schwerpunkt liegt in der Behandlung der Nomaden und Halbnomaden mit TTM, Bau von Gewächshäusern zum Anbau von Gemüse, Bau von Brunnen, Aufbau einer Arzneimittelmanufaktur für TTM sowie im Bau von traditionellen tibetischen Bädern. Bei der Entwicklung von TTM-Arznei für Yaks und Schafe, die giftige Pflanzen fressen, konnte Dr. Sonam Tsering große Erfolge erzielen. Viele Tiere können jetzt gerettet werden. Alle Aktivitäten erfolgen in enger Zusammenarbeit sowie mit Hilfe der Bevölkerung vor Ort, als "Hilfe zur Selbsthilfe". |
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| Unsere
Projekte zur Existenzsicherung beinhalten:
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den Bau von Gewächshäusern Erstes Ziel ist eine Eigenversorgung der Dorfgemeinschaften sowie die Verbesserung ihrer Ernährungssituation und Abbau von Vitaminmangel. Überschüsse werden verkauft und tragen zu einer Entspannung der finanziellen Situation bei. Die Dorfgemeinschaften
wählen aus ihrer Mitte junge Frauen und Männer, denen wir eine
Ausbildung an Landwirtschaftsschulen und "Vocational Training"
für Weben, Nähen, Färben und Reparieren ermöglichen.
Als Multiplikatoren kehren sie nach 3 bis 6 Monaten in ihre Dörfer
zurück. Erlöse,
die die Dorfgemeinschaften in Eigenverantwortung erwirtschaften
fließen in die Gemeinschaften zurück, heben den niedrigen Lebensstandard
und können auch reinvestiert werden, z.B. zum Kauf von Ölpressen
und Bau von neuen Gewächshäusern.
BILDUNGSPROJEKTE FÜR LANDJUGENDLICHE Im September 2004 eröffneten wir die erste Schule für Traditionelle Tibetische Medizin. In Pundo-Shang studieren 30 Landjugendliche für 4 Jahre und erhalten eine professionelle Ausbildung als Landärzte für TTM, werden speziell für die Behandlung der "Kaschinbeck"-Krankheit sowie in Heilpflanzenkunde und Herstellung von TTM, ausgebildet. Für den Bereich der Existenzgründung erlernen sie handwerkliche Fähigkeiten wie den Bau von Gewächshäusern, Anbau von Gemüse und bedrohten Heilpflanzen. Im Anschluss gehen sie in ihre Regionen zurück, behandeln die Landbevölkerung mit TTM und geben ihr Wissen als Multiplikatoren weiter. Im September 2005 wurde die zweite TTM-Schule für weitere 30 Jugendliche aus dem Changtang/Nakchu Prefecture, direkt neben der schon bestehenden Schule eröffnet. Diese Schule wird finanziert und gefördert durch den Verein Peu-la aus der Schweiz. |
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AUSBILDUNG IN DER LANDWIRTSCHAFTSSCHULE IN LHASA Jedes Jahr besuchen 10 bis 12 Mädchen und Jungen, ausgewählt aus unseren Arbeitsgebieten, die Landwirtschaftsschule in Lhasa. Sie erhalten ein mehrmonatiges berufliches Training in ökologischem Landbau, Weben, Nähen, Färben, Reparieren. Anschließend kehren sie als Multiplikatoren in ihre Dörfer zurück und geben ihr praktisches Wissen an die jeweilige Dorfbevölkerung weiter zur Existenzsicherung und "Hilfe zur Selbsthilfe". |
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AUSBILDUNG ALS TRADITIONELLE THANGKA-MALER Drei besonders begabte
Jugendliche erhalten eine spezielle Ausbildung bei einem bekannten
Thangkamaler. Sie sind jetzt (2006) seit zwei Jahren in Ausbildung
und werden zwei weitere Jahre ihre Kenntnisse erweitern. Eine Ausbildung
kann bis zu 12 Jahren dauern. Im Anschluss werden sie die benötigten
Medizin-Thangkas für unsere Projekte zeichnen und sich selbständig
machen. |
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Mit Ihrer Unterstützung, die die Lebensfreude
und Kreativität der Frauen und ihrer Familien in ländlichen
Regionen erhöht und ihre Lebensumstände verbessert, tragen Sie
dazu bei eine positive Entwicklung in Gang zu setzen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit in Tibet stehen:
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